|
Dunkle Zeit
Die Zeit der einsamen Herzen, die Zeit der in sich gekehrten, die Zeit des aus Ruhens, die Zeit mit wenig Sonne, die Zeit der Stille, die Zeit des Sammelns, die Zeit des sich Fühlens, die Zeit des sich Bewusstwerdens, die Zeit in der wir selbst die Chance haben etwas zu ändern und für das kommende Jahr umzusetzen oder einfach anders Anzufangen.
Gespür
Die Wahrnehmung des nicht Sichtbaren, dessen wir zu wenig vertrauen schenken. Doch all die Situationen und Dinge die nachher geschahen, zeigen uns immer wieder, dieses etwas hatte doch recht. Die innere Stimme, Intuition oder auch Ahnung genannt, viele Namen gibt es dafür. Ich nenne es einfach Gespür, für etwas, dass mich, in meinem Leben immer mehr begleiten darf und ich es von Tag zu Tag, mehr zu schätzen weiß. Der Kopf will es oft nicht wahr haben, ist mir egal, der liebe Kopf hatte schon oft unrecht und brachte mich in missliche Situationen, nun überwiegt das Gespür, es führt mich auf Wege, in Situationen oder zu Menschen, so etwas wagte ich früher nicht zu denken, oder ließ es als Spinnerei gelten. Ein ganz neues Lebensgefühl und eine Sicherheit, durch vollkommenes Vertrauen in das was ist. Danke!
Nächstenliebe
Wo fängt sie an? Bei allen die ich so lieb hab, der bei denen die bedürftig sind? Oder doch bei mir selbst? Wie kann ich anderen helfen, solange ich mir selbst nicht helfen kann? Bis zu einem gewissen Grad, ja, doch wie kommt eine Situation der wir nicht gewachsen scheinen, oder uns die Kraft fehlt dafür? Nun es scheint doch die Eigenliebe am Anfang aller Liebe um mich herum wachsen zu dürfen. Die Liebe zu allem um mich herum, darf sich dann immer mehr von selbst entwickeln. Wie schon der Name sagt, „entwickeln“ es wickelt sich langsam aus und alles in ihm kommt zum Vorschein. So ist es auch mit der Nächstenliebe, umso mehr ich mich selbst liebe und annehme, umso mehr wird sich die Liebe im Außen entwickeln.
Benzinpreise
Neulich bekam ich mehrmals eine Mail wo dazu aufgerufen wurde doch etwas gegen diese hohen Benzinpreise zu unternehmen. Dort war auch die Reden von einem Kampf gegen die Konzerne und bei gewissen Tankstellen nicht zu tanken. Ich halte nicht sehr viel von kämpfen oder gegen etwas sein. Nun alles schön und gut, doch sind es doch wir die den Treibstoff brauchen und dann halt bei anderen Tankstellen tanken. Also es bleibt das Thema irgendwie noch dasselbe, nur verlagert. Anstatt gegen diese Konzerne zu kämpfen, vielleicht mal überlegen, brauche ich ein Auto das mehr verbraucht, brauche ich das Auto für die vielen Fahrten oder kann ich so manche Dinge mit einer Fahrt erledigen, brauche ich überhaupt ein Auto? Letzteres ist eher unwahrscheinlich weil sehr viele von uns auf ein Auto praktisch angewiesen sind. Dennoch können wir mit konsequenten Maßnahmen und durch eine große Anzahl von Beteiligten etwas bewirken, egal wo wir tanken. Durch unser Verhalten können wir das Preisleistungsverhältnis verändern. Nur halt nicht warten bis der Andere anfängt sondern selbst damit beginnen, sonst klappt das nicht.
|
|
|